Gespräche prägen unser Leben. An der Uni im Job und natürlich privat reden wir und kommunizieren jeden Tag. Damit Gespräche gut verlaufen, musst du auf die folgenden Punkte besonders Acht geben.

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Redeanteil

Viel hilft viel. Stimmt leider nicht immer und insbesondere bei Gesprächen ist der Grundsatz deshalb komplett falsch. Niemand möchte zugeblubbert werden. Es ist deshalb sehr wichtig, dass sich der Gesprächsanteil gleichmäßig verteilt. Wenn du zum Beispiel über dein Hobby berichtest, frage in die Runde, wer das Hobby kennt, wer es schon ausprobiert hat und binde hiermit deine Gesprächspartner aktiv ein. Der Redeanteil muss so verteilt sein, dass jeder zu Wort kommt und jeder so oft wie möglich die eigene Meinung beisteuern kann.

Der ausgewogene Redeanteil ist wichtig im private Umfeld und im Job sogar noch wichtiger. Wenn du erfolgreich Netzwerken möchtest musst du hierauf unbedingt achten.

Blickkontakt

Der richtige Blickkontakt fällt vielen Menschen schwer. Zu viel Blickkontakt ist schädlich weil niemand angestarrt werden möchte. Blickst du hingegen ständig zu Boden fühlt sich dein Gegenüber missachtet und wird deshalb auch nicht glücklich. Wichtig ist deshalb, Blickkontakt zu halten aber den Blick immer wieder schweifen lassen. Etwa, wenn du etwas erklärst oder deine Sichtweise vorstellst, kannst du mit einer Geste schweifen und so den Blickkontakt der Gruppe lenken. Dies belebt das Gespräch und macht es deshalb für alle Beteiligten interessant und lebhaft.

Die richtige Entfernung bei Gesprächen

Es gibt ein interessantes Experiment: zwei Reihen von Menschen stehen etwa 20 Meter voneinander entfernt. Jeder hat genau einen Gegenüber und auf Kommando gehen beide langsam aufeinander zu. Sobald eine „angenehme Distanz“ erreicht ist, bleiben die Personen stehen. Man kann beobachten, dass der Abstand sehr unterschiedlich ausfällt. Für manche Menschen ist ein Meter angenehm, andere mögen es sehr nah und gehen deshalb aufeinander zu bis sie sich fast in den Armen liegen.

Das Experiment zeigt, dass Nähe und Distanz von jedem Menschen unterschiedlich wahrgenommen wird und deshalb sehr individuell ist. Grundsätzlich kannst du aber von einer Armlänge Abstand ausgehen. Wenn du diesen Abstand bei Gesprächen einhältst, liegst du meistens richtig. Je besser du die Gesprächspartner kennst, desto näher ist möglich.

Ich und du

Du erzählst von deinen Erlebnissen vom vergangenen Wochenende. Vielleicht hast du einen Spieleabend gemacht oder einfach die neue Freunde finden App ausprobiert. Egal was es ist, du erzählst voller Freude und verwendest deshalb automatisch sehr viele „ich“ und „mir“ Formulierungen. „Ich habe das gemacht, weil mir ist aufgefallen, dass… und ich fand das schon immer …“

Ich Formulierungen verwendest du automatisch wenn du von dir erzählst. Wichtig ist jedoch, dass du deinen Gegenüber in die Geschichte mit einbeziehst indem du Fragen stellst. „Ich habe das gemacht, kennst du das auch?“ oder „du hattest ja schon mal erzählt, dass… genau so war es hier auch…“ oder „jetzt weiß ich warum dir das auch gut getan hat.“

Versuche den Anteil der Ich-Formulierungen zu reduzieren und verwende so oft wie möglich Du / dir, weil du so ganz automatisch deinen Gegenüber in das Gespräch einbindest. Halte keinen Monolog sondern führe eine Unterhaltung. Interessante Gespräche stärken übrigens ganz automatisch dein Charisma.

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